Quelle: www.redbull.com

Das lange Warten hat ein Ende: Die Moto GP Saison 2016 ist eröffnet und Jorge Lorenzo siegt in Katar.

Die Neuigkeiten:

Der Brite Bradley Smith, der in dieser Saison noch im Yamaha Tech3 Team fährt, hat als erster beim KTM Werksteam für die Saison 2017 und 2018 unterschrieben. Die Moto GP wird also noch abwechslungsreicher als sie derzeit schon mit Ducati, Yamaha, Honda Suzuki und Aprilia ist. Die Rennabteilung von KTM weiß worauf sie sich einlässt. Der österreichische Hersteller konnte in den vergangenen Jahren unzählige Rennerfolge und Titel einfahren. Von der Dakar bis zur Moto3. KTM war bislang in jedem Segment erfolgreich. Also darf man ruhig daran glauben, das ihnen das auch in der Königsklasse gelingen wird, ist Smith überzeugt.

 

Quelle:Motorsport-Magazin

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Michelin Reifen

Die neuen Michelin Reifen bereiten den Fahrern noch Schwierigkeiten. So war die Pace schneller denn je aber das Gefühl fürs Vorderrad lies noch zu wünschen ürbrig. So gab es mehr als in den letzten Jahren mit den Bridgestone Reifen viele Vorderrad Rutscher. Auch die neue Einheitselektronik bereitet dem einen oder anderen Team noch Sorgen. Es gibt viel zu Testen und Entwickeln.

Tragisches Beipiel: Stefan Bradl. Der fuhr in die Punkte und beim Versuch das Tempo noch zu erhöhen, stürzte er und schied aus. Bradl „ich habe in Kurve 15 an beiden Rädern gleichzeitig Grip verloren“

Viñales zeigte eine Top Leistung mit der Suzuki und stand in Reihe eins. Hut ab! Auch das sich drei Hersteller auf dem Podium befanden, zeigt die Dichte in der Moto GP. Der Sieger Jorge Lorenzo auf Yamaha, zweiter wurde Andrea Dovizioso auf der Ducati und auf dem dritten Rang fuhr Marc Marquez auf der Honda. Valentino Rossi konnte die Pace nicht halten und sah keine Chance mehr noch in den Podiumskampf einzugreifen. Aber Katar ist ja erst das erste Rennen von 18. Da sollte man nicht zu viel hineininterpretieren.

Die Überraschungen:

Bei Ducati kann man vom Katar GP mit einem weinenden und einem lachenden Auge berichten. Auf dem Losail International Circuit sollte endlich der erste Sieg seit Casey Stoner aus dem Jahre 2010 gelingen. Und danach sah es auch absolut aus. Andrea Iannone holte sich schnell die Führung und baute sogar eine kleinen Vorsprung auf, bis er einen Fehler machte und die Ducati ins Kiesbett schmiß. Nun musste Dovizioso diue Kohlen au dem Feuer holen. Das hat er mit seinem zweiten Platz auch hervorragend erledigt. Am Wochenende war nur gegen die Präzisionsmaschine Jorge Lorenzo kein Kraut gewachsen.

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